Sonntag, 25.3.2007

Nach dem Frühstück - neben eher asiatischen Sachen mit Reis, Gemüse, Fisch und Fleisch gibt es auch "normale" Sachen wie 2 Sorten Toast, kleine süße Brötchen und nicht allzu süße Minicroissants, Butter, Marmelade, Spiegelei, Rührei, Pfannkuchen,... Und natürlich frisches Obst Meist Melone, auch mal Ananas. Dazu Kaffee, Tee, Wasser, O-Saft oder Ananassaft. Leider nix käsiges für den Toast, aber da habe ich schon mit gerechnet...
Nach dem Frühstück waren Felix und ich dann nebenan im Einkaufszentrum, ich habe mir eine Prepaid-Karte für mein Handy zugelegt (umgerechnet 6 Euro, etwa 20 Cent mehr Guthaben drauf als die Karte an sich gekostet hat). Ein Testanruf an Felix Handy gab keine übermittelte Rufnr, aber eine SMS verriet dann doch die Nummer. Als es dann auch zu Hause spät genug war, habe ich dann mal zu Hause angerufen. SMS an Felix hatte irgendwie unter 5 Cent gekostet, nach D zu telefonieren war günstiger als die meisten Inlandstarife zu Hause. Inland haben wir dann später noch festgestellt kostet fast gar nichts (Felix hat seinen Vater auf dem Handy hier angerufen, über 8 Minuten haben nur ein paar Cent gekostet). Mal sehen, ob ich die Karte überhaupt mal aufladen muß, solange wir hier sind Später ging es dann zum Schneider, Anprobe bzw. wollte Felix ja auch einen Anzug haben, also wurde er dann ausgemessen und hat sich eine Farbe für Anzug und Hemd ausgesucht. Später haben wir dann was gegessen (ich hatte die wohl berühmte Thai-Suppe gewählt, die allerdings mit der Zeit zu scharf wurde, auch mochte ich eins der Gemüse darin nicht... Und Zitronengras muß in der Menge auch nicht sein). An diesem Tag waren wir mit Naruechon's Auto unterwegs, da hieß es dann, sich zu viert auf die Rückbank zu quetschen, aber es ging An einer Straße mit vielen Geschäften und Ständen haben wir dann auch fleißig gestöbert, ich Schlösser für den Koffer gefunden (auf dem Hinflug mußten es Büroklammern tun, da ich die Schlösser guuut weggetan hatte - aber keine Ahnung mehr habe, wo "gut weg" denn nun war) und Jeans gab es dort wohl für um die 10€ das Stück. Mal sehen, da kommen wir sicher auch nochmal hin Später sind wir dann von Naruechon's Wohnung aus noch bei den Computercentern vorbei, aber interessante Sachen gab es entweder nicht (Bluetooth-Headsets) oder die Preise paßten nicht wirklich (Memory Stick Pro Duo Karten für mein Handy gab es meist nur bis 1GB für um die 40€, größer ist wohl eine Rarität hier...). Also sind wir wieder halb zurück gelaufen und durch's Einkaufszentrum ins Hotel. Abends haben wir uns alle wieder getroffen und sind kurz in den Supermarkt (ich habe eine fertig geschälte Portion Pomelo mitgenommen, frisches Obst ist hier vom Preis her selbst schon kleingeschnibbelt sehr günstig - Ananas oder Erdbeeren ein Becher für 40 Cent etc.). Die Pomelo war dann auch mit alle probieren mal ruck zuck aufgefuttert Nun ging es mit einem Red Car zum 3 Kings Plaza zu einem großen Night Basar, der wohl immer 1x pro Woche stattfindet. Ziemlich am Anfang machte eine Gruppe Kinder Musik, später fingen 2 von denen auch noch an, Feuer zu spucken. Ein Stück weiter tanzte ein kleines Mädchen in einem bunten Kleid, es gab Straßenmusiker und und und... Die Waren waren eigentlich ähnlich wie sonst auch. An einem Stand bekam ich von Felix 3 Stücke Seife (nach der Pfefferminzseife riecht meine Tasche auch 2 Tage später noch etwas ), es gab hier und da was leckeres zum Probieren (mit Eiswürfeln durch den Standmixer gedrehte Erdbeeren sind sehr erfrischend ). Außerdem gönnten wir uns noch eine halbe Stunde Fußmassage, das tat auch gut. Danach waren die Füße wieder frisch und munter

25.3.07 23:59, kommentieren

Freitag, 23.3.2007 und Samstag, 24.3.2007

Die beiden genannten Tage sollten zu einem seeeehr langen Tag werden. Der Freitag fing noch normal an, Wecker auf 6 Uhr, dann zum Stall, Duncan nochmal ärgern. Duschen, noch einiges erledigen, Koffer fertig packen Um 14.15 statt gegen 14.45 war meine Mutter dann schon da, also habe ich noch schnell die letzten beiden Schuhe in die Seitentasche vom Koffer gequetscht und es konnte losgehen.
Am Flughafen wurden wir dann wie üblich (nur daß sonst ich das Taxi für meine Eltern bin) nur abgesetzt und haben uns dann in Richtung Checkin begeben, wo die anderen schon alle auf uns warteten. Felix' Vater war seine Koffer schon eher losgeworden (und hatte da vergessen zu sagen, daß er noch einen Anschlußflug gebucht hat, dank Kooperation hätte er dann wie wir sein Gepäck erst in Chiang Mai wiedergesehen und nicht zusätzlich beim Umsteigen in Bangkok), so waren wir dann zu viert am Schalter. Ich hoffe, der Rückflug kostet uns nicht wegen zu schweren Koffern extra... Wir hatten so schon die Koffer ziemlich voll und nun wird da sicher noch einiges dazu kommen und nur eine Kiste voll mit Fotos, DVD und Kalender im Gegenzug hierbleiben... Aber zur Not nehme ich eben auch die Fotosachen als Handgepäck zusätzlich mit, mal schauen Das ist schon allein fast 1/4 des Koffervolumens. Aber ohne Fotoausrüstung so weit weg und so? Neeeee, das geht nicht
Mit einem PM-Logiktrainer noch auf die Schnelle zusätzlich ausgerüstet ging es dann nach einiger Wartezeit an Bord. Trotz eines freien Sitzes in unserer Reihe zog sich die Zeit der Bewegungslosigkeit mehr und mehr dahin. Vor allem weil nach den Mahlzeiten die Tabletts jeweils noch ca. 1/2 Stunde vor unserer Nase herumstanden, und als wir dann mal 3 Stück auf den freien Platz gestapelt haben, gab es dann noch nen doofen Kommentar von der Stewardess, daß das so aber nicht ginge, weil das alles immer abgezählt wäre und bla bla bla... Aber die Tabletts waren wir los Ansonsten verkürzten eigentlich nur die beiden Filme die lange Flugzeit von 10,5 Stunden einigermaßen ("Die Super-Ex" und "La Bandidas" oder so ähnlich). Unterwegs wurde es irgendwann Nacht und wieder Tag in dieser Zeit, in Bangkok war es dann bereits Samstag. Dort ist es zur Winterzeit 6 Stunden später als bei uns. In Bangkok hatten wir dann etwas Zeit bis zum Anschlußflug. In der Zeit gab es in der 2. oder 3. Etage des Flughafens was kühles zu Trinken und Blick auf die Stadt. Irgendwo brannte es und eine riesige graue Rauchsäule sorgte für diesiges Wetter. Die Luft muß draußen ziemlich heiß und feucht gewesen sein, haben zumindest Elenna und Björn berichtet, die dort ihrer Zigarettensucht nachgegangen sind. Der Anschlußflug nach Chiang Mai dauerte dann nur noch ca. 1 Stunde (plus ein verspäteter Start). Gegen frühen Nachmittag hatten wir dann also unser Ziel erreicht. Allerdings mußten wir erstmal unsere Koffer suchen. Felix' Vater hatte seinen und war dann irgendwie weg und unsere kamen nicht. Da waren wir zum falschen Gepäckband geschickt worden, nämlich zu dem für "Inland". Aber am anderen Ende fanden wir unsere bereits seit einigen Runden wartenden Koffer dann doch Auf dem Rückweg trafen wir dann auch Felix' Vater und seine Frau Naruechon, die uns dann noch zum Hotelbus brachten und die wir am Hotel dann wiedertreffen sollten. Unterwegs wollte ich dann mein Handy wieder einschalten und kurz zu Hause vermelden, daß wir gut angekommen sind. Tja, und was war?! Mir fiel meine (seit dem neuen Vertrag im Dezember neue) PIN nicht in 3 Versuche ein - SIM gesperrt. Prima... Durfte dann aber von Felix' Handy aus eine SMS nach Hause schicken, daß ich mich melde, sobald es geht. Die Wartezeit im Hotel kam uns lang bis endlos vor, und so bekamen wir es irgendwann hin, schonmal die Zimmerschlüssel zu bekommen, Frühstückscupons usw. Als Felix' Vater dann eintraf (er hatte ja auf seinen Namen gebucht), konnten wir dann auch auf die Zimmer. Dank der Klimaanlage war es angenehm kühl, die Betten sind riesig, dahinter eine Art Wintergarten mit 2 Tischen, Sofa und einem Stuhl mit toller Aussicht über die Stadt bis hinüber zum Gebirge. Morgens ist die Aussicht meist sehr diesig, da irgendwo in 200km Entfernung große Waldbrände sind/waren, abends sieht man dann, wo die Stadt endet und irgendwo im Hintergrund die Berge sind.

Chiang Mai


Hotel


Hotel

So richtig hinlegen wollte ich mich dann gegen frühen Nachmittag nicht, obwohl ich durch die lange Sitzerei ziemlich angelaufene Beine hatte - bestens an der Stelle zu sehen, an der die Socken aufhörten... Aber so wäre ich gar nicht in Tritt gekommen (und gerade beim Schreiben bezweifel ich das auch etwas - bei uns ist es nach mittlerweile Sommerzeit 19:12 Uhr, nur müßte ich da nicht um 4 Uhr früh zum Frühstück gehen )... Abends sind wir dann noch zum Night Basar gefahren bzw. erstmal bei den Schneidern dort vorbei, unsere Männer möchten schließlich günstige Maßanzüge haben Felix war aber zu müde um sich mit so Sachen wie Auswahl von Farbe, Stoff und so auseinanderzusetzen, also hat nur Björn seine 2 Aufträge fürs Komplettset aus Anzug (Hose & Jackett), Hemd und Krawatte gesetzt. Am nächsten Tag wurde die erste Anprobe vereinbart. Danach sind wir über den Basar, haben hier und da ein paar Tips bekommen (auf dem Basar immer handeln, in den richtigen Geschäften ist das eher nicht üblich bzw. wenn, dann nur wenn man wirklich mal mehrere gleiche Sachen nimmt). Eigentlich war geplant, daß wir irgendwo Thai-Food essen, aber dann siegte doch die McDonalds-Fraktion... Gut, es war nicht alles das gleiche wie zu Hause, aber dennoch... Naja... Zumindest mal reichte es, um einigermaßen satt zu werden Danach ging es wieder zurück zum Hotel - wie schon auf dem Hinweg mit einem "Red Car" wo wir alle 6 locker hineinpaßten. Und das für meist umgerecht knappe 1,80 Euro... Überhaupt ist fast alles hier sehr günstig. Anschließend im Hotel sind wir dann doch direkt sehr müde ins Bett verschwunden. Frühstück sollte es von 6 bis 10 geben, also wollten wir gegen 9 hin. Felix meinte noch, so spät wäre er eh wach, dem war aber nicht so Da hat sich wohl jemand etwas vertan nach der Zeitumstellung

2 Kommentare 24.3.07 23:59, kommentieren